Wofür wir uns einsetzen

Leben als Geschenk:

Die “Kultur des Lebens” – unterstützt von und verbunden mit einer grundsätzlich familien- und kinderfreundlichen Einstellung – ist die von uns angestrebte ethische Grundhaltung in der Gesellschaft. Das Ziel unserer Aktivitäten ist daher, unter kluger Anknüpfung an die realen Lebensbedingungen für diese Auffassung die notwendige öffentliche, auch mediale Aufmerksamkeit und Akzeptanz zu gewinnen. Gefragt ist dabei die richtige Mischung von qualitativ hochwertigen Argumenten verbunden mit dem Zeugnis durch die glaubwürdige persönliche Lebenspraxis.

Menschliches Leben ist zunehmend bedroht: Am Anfang nach Präimplantationsdiagnostik (PID), in Einzelfällen auch nach Pränataldiagnostik (PND) und insbesondere durch die Abtreibung. Am Lebensende wird die aktive Sterbehilfe in ihren verschiedensten Formen zunehmend gesellschaftlich akzeptiert und praktiziert.

Diesen destruktiven Trend möchten wir stoppen und soweit möglich umkehren – mit (finanzieller) Unterstützung ausgewählter Hilfsprojekte, vor allem aber mit Beiträgen zur Bewusstseinsbildung der Gesellschaft zugunsten eines belastbaren, kohärenten und umfassenden Lebensschutzes. Zur Bündelung und Verstärkung unserer Aktivitäten haben wir am 5. Februar 2000 den “Hilfe für Mutter und Kind e.V.” gegründet. Um den vollen Umfang des angestrebten Schutzes klarer zum Ausdruck zu bringen, ist der Verein in “Leben als Geschenk e.V.” umbenannt und am 18. September 2015 so registriert worden.

Im Interesse von Mutter und Kind setzen wir uns zu Beginn des Lebens für die frühzeitige (vor der Geburt) persönliche Schwangerenberatung ein; ggfs. später für die „Vertrauliche Geburt“. Am Lebensende ist für uns jede Form aktiver Sterbehilfe inakzeptabel. Nicht annehmbar ist auch die gewerbsmäßig und die organisiert angebotene Beihilfe zur Selbsttötung. Demgegenüber ist die liebevolle, die helfende Begleitung und Zuwendung im Sterben durch Angebote der Palliativmedizin bzw. in einem Hospiz menschen- und daher unterstützungswürdig (“Palliative care”). Wir streben eine richtig verstandene Kultur der Endlichkeit des Lebens an.

Wir sagen uneingeschränkt Ja zum Leben – auch zu einem “Leben mit Behinderungen“.

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“Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten”
(Hilde Domin)