MUTTER – das neue Unwort*

Dafür politically correct (PC): Bezugsperson, Elternteil und/oder Partnerin

Oder noch „präziser”: „Die Frau, die eine Zeit lang Kinder betreut”

– so die konsequente Bezeichnung auf dem Intl. Frauenkongreß in Peking.

… eine Zeit lang, damit sie sich dann (möglichst schnell) wieder ihrer eigentlichen Aufgabe widmen kann. Sie ist (denk-)notwendiger Teil jener Doppelverdiener, ohne die sich die Politik eine „funktionierende” moderne Familie – und wohl auch Wirtschaft – offenbar gar nicht mehr vorstellen kann. Nur so läßt sich nachvollziehen, warum das neu einzuführende Elterngeld erst dann voll gezahlt wird, wenn beide Elternteile – als Doppelverdiener – diesen Lohnersatz in Anspruch nehmen.

Der „Professor aus Heidelberg” mußte zwangsläufig mit seinen Vorstellungen in der deutschen Politik scheitern, hatte er es doch gewagt zu behaupten: „Die Mutter macht in ihrer Familie Karriere”. Sollte sie sich für diesen (darf man noch sagen: natürlichen) Karriereweg entscheiden, wird sie vom Staat bewußt bestraft. So viel zu der versprochenen Verbesserung der Wahlmöglichkeiten der Eltern.

Daß unter den gegebenen – besser: vorgeschriebenen (PC) – Umständen sich immer mehr potentielle „Eltern” ganz gegen Kinder entscheiden, läßt nicht nur die verzweifelten Demographen, sondern zunehmend auch weitblickende Unternehmer besorgte Fragen nach unserer Zukunftsfähigkeit stellen.

Die eher „traurige” Lage in unserem Land wird treffend in einem deutschen Film beschrieben. Am Marterpfahl hängend sagt der Ranger: „Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden”. (Was Wunder, daß viele Ausländer keinen Zugang zu unserem Humor finden, einige ihn sogar ganz vermissen).

Viele unserer Mitbürger sind ängstlich und verunsichert. Nicht wenige denken so wie der Ranger, aber wir Christen sind geborene Optimisten. Wir denken in, sehen und eröffnen ÜBER-LEBENS-CHANCEN.

Dezember 2005

*(nach C. Meves, RM 1.12.2005)

Verfassen Sie einen Kommentar

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>