Frustschutzmittel?

Zu Beginn des Jahres 2010 hat es der Winter „besonders gut mit uns gemeint“ allen Unkenrufen der zu erwartenden Klimaerwärmung zum Trotz. Zum Schutz der Autos waren Frostschutzmittel notwendig und nützlich.

Gerade im Winter (aber nicht nur in dieser dunklen, kalten und eher sonnenarmen Jahreszeit) leiden viele Menschen an Ängsten, Orientierungslosigkeit und Unruhe. Gibt es auch dagegen ein probates Mittel – sozusagen ein Frustschutzmittel? Die Kirche ist grundsätzlich eine verlässliche Ressource bei der Suche nach Hilfe und Orientierung des Einzelnen (und der Gesellschaft).

Unser christlicher Glaube könnte dazu dienen, dem Gefühl der Angst, Nichtigkeit und Sinnlosigkeit zu entrinnen, auch in einem schwieriger werdenden Umfeld. Den Gottesglauben kann man allerdings nicht erzwingen – Gott sei Dank -: Er muß erstens durch glaubwürdige Zeugen angeboten werden.

Und zweitens: Es gibt einen weiteren wesentlichen Unterschied zur Wirksamkeit der Frostschutzmittel. Ohne eine grundsätzliche Offenheit, eine Akzeptanz auf der empfangenden Seite kann der Glaube nicht fruchtbar werden. Das bedeutet auf die Kirche angewandt: Als Freiwilligkeitsgemeinschaft wird sie nur durch persönliche Entscheidung zugänglich (Ratzinger).

März 2010

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