WERTEbotschaften statt WERBEbotschaften*

Sinnorientierung als wichtige (Zukunfts-)Ressource

Im Rahmen unserer Videointerviewreihe „Leben mit Behinderungen“ haben wir Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen kennen gelernt: Einen nach Unfall gelähmten Rollstuhlfahrer, den ohne Unterarme geborenen Spitzensportler/Pfarrer, die beratende Mutter eines seit der Geburt an einen Rollstuhl gefesselten Jungen, eine Psychogerontologin in einer Rehaklinik, den blinden “Key-Board” Spieler mit der erfüllten Sehnsucht nach den eigenen vier Wänden (geglückte Ambulantisierung).

Bei aller deutlich gewordenen und akzeptierten Schwere des Schicksals ist immer wieder eine erstaunlich positive Einstellung aufgeblitzt – sozusagen eine Umbewertung des Lebenssinns: Das Leben ist doch mehr als unbeschränkte Aktivität, jugendliche Gesundheit bzw. unbeschwertes Freizeitvergnügen.

Bewußtes Leben im Zwiespalt zwischen „Weniger haben“ und (vielleicht doch) „besserer Qualität“. Könnte diese bei nicht wenigen „Menschen mit Behinderungen“ erkennbare Grundhaltung zum Leitfaden für unsere Gesellschaft werden? Welche Werte sind wirklich und auf Dauer tragfähig? Wie definieren wir gelingendes Leben? Sinnorientierung als Ressource.

* vergl. Horst Opaschowski „Das Moses Prinzip“

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