Beifall von der falschen Seite

Im Lebensrecht sind die unterschiedlichsten Gruppen aktiv, darunter auch einige, die sehr undifferenziert, eher „fundamentalistisch“ argumentieren und handeln. Erwähnt sei die sich leider auf beiden Seiten zuspitzende, sogar die Gewaltanwendung nicht ausschließende, Debatte um die Abtreibung (nicht nur in den USA).

Die Frage ist, wie man “Beifall von der falschen Seite” vermeidet. Aus meiner Sicht besteht die einzige Chance darin, daß man diesen Gruppen nicht die “Hoheit” über diese, unsere Themen überläßt.

Es muß möglich sein, daß man sich aktiv und engagiert für das Leben, für den umfassenden Lebensschutz einsetzt, ohne gleich in eine (rechte) Ecke gedrängt zu werden. Wenn von interessierter Seite dennoch eine solche Einordnung (Abstempelung) erfolgt, muß man das ertragen. Gefragt ist dann die geduldige, differenzierende, nicht persönlich abwertende Argumentation in der Sache. Da haben wir gute Karten.

14.01.2011

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